Spätsommerpflege und Einwinterung

Die letzten Spättrachten sind nun vorüber. Die Varroabehandlung im Sommer ist bereits abgeschlossen und die Völker sind aufgefüttert.

Nun heißt es die Bienenvölker nochmals auf Vorroabefall und die Futtermenge zu kontrollieren. Im Laufe des Spätsommers können durch Verflug von Bienen, hervorgerufen durch Räuberei, Varroen ins Volk gelangt sein. Auch kann die Futtermenge, ebenfalls durch Räuberei, stark dezimiert sein.

Am besten erfolgt die Überprüfung der Varroen anhand der Gemülldiagnose und zählen des natürlichen Totenfalls. Fallen mehr als fünf Milben je Tag, sollte an schönen Spätsommertagen nochmals eine Ameisensäurebehandlung erfolgen. Die Außentemperaturen sollten nicht unter 15 Grad und nicht über 25 Grad liegen. Die genauen Wetterdaten Eurer Region findet Ihr unter: www.bienenkunde.rlp.de und dem Klick auf „Varroawetter“.

Die Futtermenge sollte in einzargigen Völkern min. 14-15 kg und in zweizargig überwinterten Völkern min. 18-20 kg betragen.

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