Varroabehandlung im Sommer

Nach Abschluß der Tracht,  bzw. nach der letzten Honigernte, müssen wir Imker gerade bei den Wirtschaftsvölkern eine Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe durchführen. Das dafür wirksamste Mittel ist die Behandlung mit Ameisensäure, da diese auch in die verdeckelte Brut wirkt.

Damit die Behandlung optimal verläuft und die Möglichkeit einer Reinvasion so gering wie möglich ausfällt, rufen wir zu einer zeitgleichen, gemeinschaftlichen Varroabehandlung auf.

Der Behandlungsbeginn der Bienenvölker sollte so früh als möglich beginnen. Nach Prüfung des Varroabefalls kann eine gezielte Behandlung erfolgen.  Je nachdem wieviel Honig dem Volk belassen wurde, oder nicht, muß dringend vor der Varroabehandlung eine Futtergabe von ca. 5 kg gegeben werden.

Eine zu späte Behandlung erhöht das Risiko von Völkerverlusten. Ab August brütet das Volk die wichtigen Winterbienen, sie sind Grundlage für ein starkes Volk im kommenden Jahr. Kommen diese Bienen durch die Varroamilbe geschädigt zur Welt, wird sich das Volk nicht optimal entwickeln.

Ideale Wetterbedingungen sind für alle Sommerbehandlungsmethoden von großer Wichtigkeit. Die Außentemperaturen sollten nicht unter 15 Grad und nicht über 25 Grad liegen. Die genauen Wetterdaten Eurer Region findet Ihr auch unter: www.bienenkunde.rlp.de und dem Klick auf „Varroawetter“.

Nach der Sommerbehandlung muß das Volk zügig für den Winter aufgefüttert werden. Die Auffütterung sollte Mitte September abgeschlossen sein. Im Anschluß kann, falls notwendig, an warmen Spätsommertagen eine Herbstbehandlung mit Ameisensäure durchgeführt werden.

Anstatt oder als Ergänzung einer Herbstbehandlung erfolgt die Winterbehandlung mit Milchsäure oder Oxalsäure im brutfreien Volk.

 

Trauernachricht

Nachruf

Der Ehrenvorsitzende des Kreisimkerverband Cochem-Zell Josef Bonenberger, verstarb am 23.01.2018 im Alter von 93 Jahren.

Die Imkerei war seine lebenslange Leidenschaft. Neben der Wiederbegründung des Bienenzuchtverein Cochem und Umgebung im Jahre 1948 und der Betreuung des Vereins über viele Jahre als 1. Vorsitzender, war Josef Bonenberger langjähriger Vorsitzender des Kreisimkerverband Cochem-Zell. Im Jahre 1995 gab er dieses Amt ab und war seitdem Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes. Seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand des Imkerverband Rheinland e.V. behielt er noch zwei weitere Jahre. Über viele Jahre bildete er in zahlreichen Fortbildungskursen den Imkernachwuchs in unserem Kreisgebiet aus und referierte zu vielen Themen der Imkerei bei regionalen und überregionalen Veranstaltungen.

Diese vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten wurden durch zahlreiche Auszeichnungen honoriert. So erhielt er u. a. den Zeidler, die Dr. Dzierzon Medaille, die Plakette des Imkerverband Rheinland e.V. in „Gold“ und die Verdienstmedaille des Deutschen Imkerbund e.V. in „Bronze“.

Wir werden Josef vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren

 

Franz-Josef Schneider

Vorsitzender KIV Cochem-Zell

 

Cochemer Tafel 2017

Auch in 2017 sammelten viele Bienen für die Cochemer Tafel

Mit Unterstützung des Imkerverband Rheinland e.V. und den Imkerinnen und Imkern des Kreises Cochem-Zell, konnte der Vorsitzende, Franz-Josef Schneider im November den Helferinnen und Helfern der Tafel in Cochem 150 Gläser Honig überreichen.

Frau Steffes bedankte sich im Namen der Bedürftigen.

Honigprämierung 2017

Honigprämierung 2017

Die Imkerinnen und Imker des Kreisimkerverbades Cochem-Zell freuen sich über die erfolgreiche Teilnahme an der Honigprämierung 2017. Besonders in den Imkervereinen Zell und Lutzerather Höhe war die Bereitschaft zur Teilnahme groß. Die Ergebnisse sind unter:

http://imkerverbandrheinland.de/cms/wp-content/uploads/2017/10/2017-10-16-HoPr%C3%A4-Ergebnisse-IVR-Verbandsgebiet-RLP.pdf

einsehbar. Herzlichen Glückwunsch den Teilnehmern für ihre Auslobungen.

 

Der Kreisimkerverband informiert

Amerikanische Faulbrut bei Bienen im Landkreis Cochem-Zell erloschen

Nach erfolgter Sanierung und abschließender negativer Futterkranzprobe ist nun, auch von amtlicher Seite, der Faulbrutsperrbezirk aufgehoben und der Ausbruch erloschen.