Winterbehandlung

Mit dem ersten Frost der vergangenen Tage beginnt die ruhige Jahreszeit. Die Bienen stellen die Brut ein und bilden eine Wintertraube. Eine Winterbehandlung sollte auf jeden Fall durchgeführt werden, damit die Milben auf ein Minimum reduziert werden.  Aus nur 50 im Volk verbliebenen Milben entstehen, ohne weitere Maßnahmen, bis Juli 1600 Milben. Vom 06. bis 24. Dezember ist der beste Zeitraum, um eine Oxalsäurebehandlung durchzuführen. Temperaturen zwischen -5°C und +3°C sind optimal. Für die Oxalsäureträufelung nimmt man zwischen 30 – 50 ml, je nach Volksstärke. Eine Überdosierung ist für die Bienen schädlich. Auch sollte nur eine Behandlung mit Oxalsäure durchgeführt werden.

Cochemer Tafel 2016

Über 1 Million Bienen sammelten 2016 für die Cochemer Tafel

Mit Hilfe des Imkerverband Rheinland e.V. und den Imkerinnen und Imkern des Kreises Cochem-Zell, konnte der Vorsitzende, Franz-Josef Schneider den Helferinnen und Helfern der Tafel in Cochem 113 Gläser Honig überreichen.

Frau Steffes bedankte sich im Namen der Bedürftigen.

Honigprämierung 2015

Honigprämierung 2015 in Kottenheim

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Im Bild oben 10 der 16 Imker, die bei der diesjährigen Honigprämierung des Imkerverband Rheinland e.V. in Mayen-Kottenheim eine Auszeichnung ihrer eingereichten Honige erhielten.

von links. Friedhelm Oster, Binningen(S); Klaus Heinzen, Weiler(S); MartinBauer, Alflen(G); Robert Weiss, Zell(S); Bettina Pellio, Lutzerath(G); Bernd Schnieders, Gillenbeuren(S); Alfred Hausmann, Ellenz(S); Olga Link, Bullay(G); Klaus Horst, Zell-Merl(S); Franz-Josef Schneider, Ulmen(S/S)

Weitere Imker des Kreisimkerverbandes Cochem-Zell deren Honige ausgezeichnet wurden sind:

Bernd Kretz, Bullay(S/S); Boris Kretz, Bullay(S/S); Karl-Heinz Linden, Liesenich(B); Oliver Maringer, Kennfus(S)

Otmar Michels, Demerath(B) und Michael Schneider, Alflen(S).

G=Gold; S=Silber; B= Bronze

Schaubienenstand Grenderich

Schaubienenstand in der Gemarkung Grenderich

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Der Vorsitzende des Kreisimkerverbandes Cochem-Zell, Franz-Josef Schneider aus Ulmen begrüßte die Ehrengäste, Besucher, Naturfreunde und die Imkerinnen/Imker am fertig gestellten Schaubienenstand, der direkt am Mosel-Camino liegt. Er bedankte sich bei der Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahren Grenderich, dass der Imkerschaft eine solch wunderschöne Landespflegefläche zur Pflege übereignet wurde. Auf den beiden Grundstücken (ca. 4200qm) ist in den zurückliegenden 4 Jahren vieles schon verwirklicht worden und die Pläne zur Erweiterung der Ausstattung zum Schutze heimischer Naturflächen sind bereits fixiert. Er sprach abschließend den Wunsch aus, dass die Besucher die wichtige Bedeutung der Honigbienen erkennen und dadurch Gedanken zur Erhaltung von Flora und Fauna nachhaltig geprägt werden.
Herr Landrat Schnur als bekennender Honigkonsument begrüßte u. a. das Engagement der Imker im Kreisgebiet.
Herr Rudloff vom Dienstleistungszentrum ländlicher Raum Westerwald-Osteifel mit Sitz in Montabaur betonte, dass es einfach sei eine Landespflegefläche auszuweisen, aber sehr schwierig sei jemanden zu finden, der sich bereit erklärt über einen längeren Zeitraum verpflichtend die Pflege zu übernehmen. Dieses sei hier in besonderem Maße gelungen.
Der Vorsitzende des Imkerverband Rheinland e.V., Herr Schmelz überreichte den Imkern Horst Klaus und Gregor Ahnen aus dem Ortsverein Zell eine Urkunde in dankbarer Würdigung langjährigen treuen und vorbildlichen Wirkens zur Förderung der Bienenzucht und die Plakette in „Gold“ des Imkerverband Rheinland e.V.
Am Nachmittag wurden vom Diakon Herrn Löhrs die Landespflegeflächen und der Schaubienenstand eingesegnet.
Alle Teilnehmer waren begeistert von der Umsetzung des Projektes „Schaubienenstand“ mit den Informationsflächen und den vorhandenen Sitzmöglichkeiten.

 

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Imker beim „Bienenfernsehen“

Einsegnung

Einsegnung durch Diakon Herrn Löhrs

Ehrung

VL: F.-J. Schneider, Gregor Ahnen, Horst Klaus und Bernd Kretz

Mittlerweile ist zusätzlich ein „Wildbienenhotel“ zum Schutze der anderen Hautflügler errichtet worden.