Auswinterung – Durchlenzung

Die ersten warmen Frühlingstage sind in Sicht. Die Bienen starten zum ersten Reinigungsflug und tragen auch bereits den ersten Pollen ein. Die Mäusegitter können jetzt entfernt werden, damit die Bienen mit ihren dicken Pollenhöschen ungehindert in den Stock gelangen.

Den Bienen ist es eine gute Hilfe, wenn man ihnen jetzt den Totenfall ausräumt. Die komplette Zarge wird auf einen sauberen Boden umgesetzt. Der freiwerdende Boden wird gesäubert, ausgeflämmt und unter die nächste Beute gesetzt.

Im gleichen Arbeitsgang überprüft man, ob die Völker noch über einen ausreichenden Futtervorrat verfügen. Je nach Witterung verbraucht ein Volk im März und April noch ca. 1- 1,5 kg Futter die Woche.

Nach Möglichkeit sollten die Völker, besonders das Brutnest bei kalten Temperaturen nicht unnötig gestört werden. Am Flugloch lässt sich viel ablesen. Tragen die Bienen Pollen ein und herrscht guter Flugbetrieb geht es dem Bien gut.

Trauernachricht

Nachruf

Der Ehrenvorsitzende des Kreisimkerverband Cochem-Zell Josef Bonenberger, verstarb am 23.01.2018 im Alter von 93 Jahren.

Die Imkerei war seine lebenslange Leidenschaft. Neben der Wiederbegründung des Bienenzuchtverein Cochem und Umgebung im Jahre 1948 und der Betreuung des Vereins über viele Jahre als 1. Vorsitzender, war Josef Bonenberger langjähriger Vorsitzender des Kreisimkerverband Cochem-Zell. Im Jahre 1995 gab er dieses Amt ab und war seitdem Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes. Seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand des Imkerverband Rheinland e.V. behielt er noch zwei weitere Jahre. Über viele Jahre bildete er in zahlreichen Fortbildungskursen den Imkernachwuchs in unserem Kreisgebiet aus und referierte zu vielen Themen der Imkerei bei regionalen und überregionalen Veranstaltungen.

Diese vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten wurden durch zahlreiche Auszeichnungen honoriert. So erhielt er u. a. den Zeidler, die Dr. Dzierzon Medaille, die Plakette des Imkerverband Rheinland e.V. in „Gold“ und die Verdienstmedaille des Deutschen Imkerbund e.V. in „Bronze“.

Wir werden Josef vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren

 

Franz-Josef Schneider

Vorsitzender KIV Cochem-Zell

 

Cochemer Tafel 2017

Auch in 2017 sammelten viele Bienen für die Cochemer Tafel

Mit Unterstützung des Imkerverband Rheinland e.V. und den Imkerinnen und Imkern des Kreises Cochem-Zell, konnte der Vorsitzende, Franz-Josef Schneider im November den Helferinnen und Helfern der Tafel in Cochem 150 Gläser Honig überreichen.

Frau Steffes bedankte sich im Namen der Bedürftigen.

Honigprämierung 2017

Honigprämierung 2017

Die Imkerinnen und Imker des Kreisimkerverbades Cochem-Zell freuen sich über die erfolgreiche Teilnahme an der Honigprämierung 2017. Besonders in den Imkervereinen Zell und Lutzerather Höhe war die Bereitschaft zur Teilnahme groß. Die Ergebnisse sind unter:

http://imkerverbandrheinland.de/cms/wp-content/uploads/2017/10/2017-10-16-HoPr%C3%A4-Ergebnisse-IVR-Verbandsgebiet-RLP.pdf

einsehbar. Herzlichen Glückwunsch den Teilnehmern für ihre Auslobungen.

 

Der Kreisimkerverband informiert

Amerikanische Faulbrut bei Bienen im Landkreis Cochem-Zell erloschen

Nach erfolgter Sanierung und abschließender negativer Futterkranzprobe ist nun, auch von amtlicher Seite, der Faulbrutsperrbezirk aufgehoben und der Ausbruch erloschen.

Spätsommerpflege und Einwinterung

Die letzten Spättrachten sind nun vorüber. Die Varroabehandlung im Sommer ist bereits abgeschlossen und die Völker sind aufgefüttert.

Nun heißt es die Bienenvölker nochmals auf Vorroabefall und die Futtermenge zu kontrollieren. Im Laufe des Spätsommers können durch Verflug von Bienen, hervorgerufen durch Räuberei, Varroen ins Volk gelangt sein. Auch kann die Futtermenge, ebenfalls durch Räuberei, stark dezimiert sein.

Am besten erfolgt die Überprüfung der Varroen anhand der Gemülldiagnose und zählen des natürlichen Totenfalls. Fallen mehr als fünf Milben je Tag, sollte an schönen Spätsommertagen nochmals eine Ameisensäurebehandlung erfolgen. Die Außentemperaturen sollten nicht unter 15 Grad und nicht über 25 Grad liegen. Die genauen Wetterdaten Eurer Region findet Ihr unter: www.bienenkunde.rlp.de und dem Klick auf „Varroawetter“.

Die Futtermenge sollte in einzargigen Völkern min. 14-15 kg und in zweizargig überwinterten Völkern min. 18-20 kg betragen.